Lautbilder

Lautbilder verbinden Buchstaben und Laute.

Kinder erkennen Laute direkt im Bild – ganz intuitiv.
Es gibt nichts, was zuerst übersetzt werden muss.

Beim Lesenlernen müssen Kinder normalerweise zwei Dinge zusammenbringen:
die Form eines Buchstabens und den dazugehörigen Laut.

Oft geschieht das über Umwege – zum Beispiel über ein Bild:
Ein Apfel steht neben einem A.
Das Kind sagt „Apfel“, hört den Laut A und verbindet ihn dann mit dem Buchstaben.

Das sind mehrere Schritte.

Lautbilder gehen einen anderen Weg.

Sie zeigen Form und Laut gleichzeitig.
Das Bild selbst wird zur Erinnerung.

Werden Lautbilder aneinandergereiht, können sie direkt gelesen werden.

Das zeigt sich oft überraschend schnell:

Ein Kind sieht die Bilder – und beginnt zu lesen.
Ohne dass man es erklärt.

Und kurz darauf: schreibt es.
Ebenfalls ohne Anleitung.

Lesen und Schreiben entwickeln sich dort am besten,
wo Verstehen nicht mehr übersetzt werden muss.

Lehrmittel sollten so sein wie ein guter Pass,
so dass das Kind selbst das Tor schiessen kann. 

Wir wünschen Ihrem Kind einen guten Einstieg ins Lesen und Schreiben.

Aus der Praxis entwickelt von Stefan Neurohr (GoalPass).